primavera FEstival
für Menschenrechte

HANNS EISLER:

ZURUCK AUF DER WIEDEN

"ZUFLUCHT DAMALS UND HEUTE"

8. JULI 2018, PALAIS SCHÖNBURG


FORUM SCHÖNBURG - GEDENKJAHR: 80 JAHRE NACH DEM "ANSCHLUSS"

 

 

12:00 - 22:00 - FREIER EINTRITT!

PODIUMSDISKUSSIONEN, VORTRÄGE & KONZERTE

 

 

VALSASSINA ENSEMBLE WIEN, ANNA MORGOULETS, LEON DE CASTILLO, UVAM.

 

 

OTHMAR KARAS, THOMAS DROZDA, HANNAH LESSING, SUSANNE SCHOLL, ALEXIA WEISS

HEINZ PATZELT, DORON RABINOVICI, MICHAEL HAIDER,, GEROLD GRUBER,

MARITA GASTEIGER, JUTTA FUCHSHUBER, ANNA GOLDENBERG, MICHAEL MOFFATT

 

 

ISRAELISCHE & MEXIKANISCHE KULINARIK

120. GEBURTSTAG HANNS EISLER

PROGRAMM:

 

12:00 - 14:00


14:00 - 15:00

 

 

 

 

 

15:00 - 15:30

 

 

 

 

15:30 - 16:00

 

 

16:00 - 16:30

 

 

 

 

 

16:30 - 17:00

 

 

17:00 - 17:30

 

 

 

 

17:30 - 19:15

 

 

 

 

 

19:15 - 19:30

 

 

19:30 - 20:30

 

 

 

 

20:30 - 22:00

 

 

 

EINLASS: ISRAELISCHE & MEXIKANISCHE SPEISEN (12:00 - 22:00)

 

MODERIERTES GESPRÄCH:

"80 Jahre nach dem Anschluss: Kleine Schritte ohne große Empörung -
Welche Grenzen sind bereits überschritten?"

BENJAMIN HESS (JÖH), JUTTA FUCHSHUBER (GEDENKDIENST),

MARITA GASTEIGER (ÖH), ANNA GOLDENBERG (MODERATION)

 

MUSIKBEITRÄGE:

LEON DE CASTILLO (TENOR/AUT-MEX), WOLFGANG FRITZSCHE

(KLAVIER/AUT) ERICH W. KORNGOLD, aus Op. 9: Schneeglöckchen, Liebesbriefchen, Sommer, aus Op. 38 Glückwunsch

 

VORTRAG, MICHAEL HAIDER:

"Diplomatie und Exil - Österreichische Erfahrungen"

 

MUSIKBEITRÄGE:

ANNA MORGOULETS (GEIGE/ISR), WOLFGANG FRITZSCHE (KlAVIER/AUT)

Ernst Bloch,  Nigun, John Williams, The Theme from

<Schindler‘s List>, Fritz Kreisler, Danse espagnole,

Syncopation, Liebesleid, Schön Rosmarin

 

VORTRAG, GEROLD GRUBER:

"DAS EXIL AM BEISPIEL VON HANNS EISLER"

 

MUSIKBEITRÄGE:

ANNA MORGOULETS (GEIGE / ISR), WILHELM PFLEGERL (AUT)

HANNS EISLER, Duo für Violine & Violoncello

Egon Wellesz, Sonata für Cello

 

DISKUSSIONSRUNDE:

"Zuflucht damals und heute: Was darf man nicht

vermischen, wo muss man Vergleiche ziehen?"

THOMAS DROZDA, OTHMAR KARAS, HANNAH LESSING, MICHAEL MOFFATT, HEINZ PATZELT, DORON RABINOVICI & SUSANNE SCHOLL  MODERATION: ALEXIA WEISS

 

VORTRAG, LEON DE CASTILLO:

"MEXIKOS PROTEST, EXIL, HANNS EISLER UND WIEDEN"

 

ORCHESTERKONZERT:

VALSASSINA ENSEMBLE WIEN

HANNS EISLER, aus ernsten Gesängen, ausgewählte Lieder

PAul hindemith, Op. 44, ARTURO TOLENTINO Ojos de Juventud

 

ABENDESSEN, UMTRUNK:

VEREIN MEXIKAYOTL - PLATTFORM: SOY MEXICO-AUSTRIA

JÜDISCHE ÖSTERREICHSICHE HOCHSCHÜLER_INNEN

THOMAS DROZDA:

Abgeordneter z. NR

ehem. Kulturminister

OTHMAR KARAS:

Europaabgeordneter

ehem.Vizepr.EU-Parlament

JUTTA FUCHSHUbER:
HISTORIKERIN,
VORSTAND GEDENKDIENST

HANNAH LESSING:

Leiterin Nationalfonds der Republik Österreich

MARITA GASTEIGER:
VORSITZ
BUNDES-ÖH

MICHAEL MOFFATT:

Vorstand Jüdische Ö.

HochschülerInnen

ANNA GOLDENBERG:
JOURNALISTIN &
SCHRIFTSTELLERIN

HEINZ PATZELT:

Generalsekretär

Amnesty International Ö.

GEROLD GRUBER:

Univ.Prof. MDW

Leiter Exil.Arte

DORON RABINOVICI:

Historiker &

Autor

MICHAEL HAIDER:

Diplomat

(BMEIA)

SUSANNE SCHOLL:

Journalistin &

Schriftstellerin

BENJAMIN HESS:
OBMANN JÜDISCHE
Ö. HOCHSCHÜLERINNEN

ALEXIA WEISS:

Autorin & Journalistin

Moderation

LEON DE CASTILLO:

Tenor &

Leiter Primavera Festival

BERHARD MELBYE VOSS:

Dirigent

MDW

WOLFGANG FRITZSCHE:

Pianist &

Organist

WILHELM PFLEGERL:

Cellist, Stimmführer

Kärtner Sinfonieorchester

WOLFGANG FRITZSCHE:

Pianist &

Organist

VALSASSINA ENSEMBLE

WIEN:

Kammerorchester

HANNS EISLER: ZURÜCK AUF DER WIEDEN:


"Zuflucht damals und heute"

 

Nicht jedem ist heute Hanns Eisler ein Begriff. Sein 120. Geburtstag und der 80. Jahrestag seiner Flucht vor dem nationalsozialistischem Regime bieten Anlass sein Werk in Erinnerung zu rufen. Von einer neuen Generation gespielt, einem jungem Publikum zugänglich gemacht und eingebettet in akademischer Reflexion, soll es dort erklingen, wo Eisler einst wirkte: Auf der Wieden.

 

1938 als Exempel "entarterter Kunst" verfemt, entstand ein signifikanter Teil der Komposition Eislers während seines Exils in Mexiko. Ob seiner jüdischen Herkunft, hatte er die dort gefundene Zuflucht dem mexikanischem Generalkonsul Gilberto Bosques zu verdanken, welcher während der Shoah über 45.000 Menschen das Leben rettete, indem er teils entgegen ausdrücklicher Anweisungen Visa ausstellte. Nach Ende des Krieges kehrte Eisler nach Wien zurück, wo er auf der Wieden wirkte, und auch seine im Exil komponierten Werke, etwa im neuen Theater in der Scala (Scala Wien), präsentierte. In dieser Zeit wohnte Eisler unweit des Palais Schönburg, welches im Laufe seiner Geschichte Komponisten häufig Herberge, Bühne und Werkstätte bot.

 

An diesem Ort wird nun im Rahmen eines eintägigen Forums auf Einladung der Jüdischen HochschülerInnen und des Primavera Festival Wiens die Musik und Person Eislers beleuchtet. Dabei soll die Abhandlung von durch sein Werk und Leben aufgeworfenen Fragen auch Bezüge zur Gegenwart herstellen.

 

Ziel des Forums ist, im Gedenkjahr 2018, auch jungen Menschen das Werk Hanns Eislers näher zu bringen, und aufzuzeigen, wie das NS-Regime die Notwendigkeit künstlerischer Zuflucht verursachte. Die Untersuchung der Geschichte derartiger Exilkunst thematisiert behutsam mit, inwiefern sich Handlungsaufträge an die demokratische Gesellschaft der Gegenwart ableiten lassen. Insbesondere soll in diesem Zusammenhang verdeutlicht werden, wie das heutige Menschenrechtsverständnis im Hinblick auf Flüchtlinge in Österreich durch diese Ereignisse geprägt wurde, und wo signifikante Unterscheidungen und Parallelen zu gegenwärtiger Zuflucht in Österreich liegen.

 

Das Programm greift mit einem Wechselspiel zwischen musikalischen und thematischen Inhalten diese Aspekte auf. So folgt einem Gespräch über die Suche nach roten Linien in der Zivilgesellschaft, die Musik des Exilkünstlers Erich W. Korngold, gesungen von einem mexikanisch-österreichischen Tenor. Zwischen anschließenden Vorträgen zu österreichischer Diplomatie und Exilkunst, sowie dem Exil Hanns Eislers, spielt eine israelisch-österreichische Geigerin seine und andere ausgewählte Werke jüdischer und exilierter Komponisten.

 

Der zweite Abschnitt des Forums beginnt mit einer Podiumsdiskussion über unpassende Vermengungen und wichtige Parallelen im Hinblick auf Zuflucht damals und heute. Abgeordnete des Nationalrats und Europäischen Parlaments, RepräsentantInnen von Flüchtings- und Restitutionsorganisationen, die Nachkommen von Zeitzeugen, und führende DenkerInnen, sprechen mit den jüdischen HochschülerInnen darüber, welche Bedeutung einschlägige Überlieferungen für die Gegenwart haben. Abschließend gelangt nach eine kurzem Vortrag über die Verbindung zwischen Hanns Eisler, Mexiko und Wieden, sein Werk durch ein Ensemble Studierender der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien zur Aufführung.

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