Am Tag der Pressefreiheit wollen wir uns mit den schwierigeren Auswüchsen derselben beschäftigen: der Heute- und der Österreich-Zeitung - stellvertretend für alle populistischen Gratisblätter der westlichen Wohlstandsblasen. Mit einer Auflage von 633.000 bzw. 518.000 pro Tag haben diese beiden einen enormen Einfluss auf die Affektlandschaft Österreichs. Jede U-Bahnfahrt wird zu einem Spießrutenlauf gegenüber ihrem Sog, sie fesseln, verwickeln, intensivieren und begeistern. Man greift gierig nach ihnen, obwohl sie fast einstimmig als unseriös anerkannt sind. Wie machen sie das? Als Teil der Dichand- bzw. Fellner- Universen reihen sich beide in die Liste der größten Machtentitäten des Landes ganz oben ein. ↓↓↓ hier runter scrollen ↓↓↓ Bei solchen Dimensionen, muss die Frage gestellt werden, wie diese radikale Freiheit eines Presseimperiums (die Heute sowie die Österreich ist ganz "frei" - gratis) im Verhältnis zur Pressefreiheit im Allgemeinen steht. Doch wie kann diese Frage überhaupt gestellt werden, so dass sie ein breiteres Publikum erreicht? Ist sie mit den großlettrigen Formaten der Heute- und Österreich-Zeitung vereinbar? Welche Dynamiken fördern oder schwächen sie? Wie sähe eine wirksame Kritik / Counterstrategie aus? Täte man am besten, diese Form von Medium zu bekämpfen oder kann man sich mit dem Massenmedium arrangieren - es gar affirmieren? Kann die Philosophie gar von der Heute- und Österreich-Zeitung lernen? Lassen sich die Affekte, die diese Zeitungen auslösen, fürs das Denken nutzen? Diesen und ähnlichen Fragen wollen wir uns in einer offenen Workshop- Situation widmen.

MITWIRKUNGEN:

DIENSTAG 03.05
Internationaler Tag der Pressefreiheit


Werkstatt Österreich heute

philosophy unbound

 

 

 


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infos:                           03.05.2016
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