Gilberto Bosques (1892-1995 )
 war ein mexikanischer Diplomat, der während des Zweiten Weltkrieges zahlreichen deutschen und österreichischen Flüchtlingen Hilfe und Asyl gewährte.

 

Bosques war 1939 mexikanischer Generalkonsul in Paris, ab 1940 in Marseille (Vichy-Frankreich).

In dieser Funktion stellte er 40.000 Flüchtlingen – Juden, Antifaschisten, Anhängern der Spanischen Republik, Interbrigadisten – Visa für Mexiko aus und ermöglichte auf diese Weise unter anderem Anna Seghers, Marie Pappenheim, Egon Erwin Kisch, Marcel Rubin und Bruno Frei die Flucht nach Mexiko.

Im englischsprachigen Raum wird Bosques daher oft als der „mexikanische Schindler“[1] bezeichnet. Obwohl er dazu nicht ermächtigt war, erteilte er auch Einreiseerlaubnisse an Personen, die in Internierungslagern des Vichy-Regimes interniert waren. In zwei französischen Schlössern, die als mexikanisches Staatsgebiet galten, wurden Verfolgte untergebracht, solange sie auf eine Überfahrt nach Mexiko warteten.

MITWIRKUNGEN:

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Gilberto Bosques
'The Mexican Schindler'

 

 

 

 

 

 


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